Die Begriffe Ahnenforschung und Familiengeschichtsforschung enthalten das Wort Forschung, und Forschung meint hier Suchen, Aufspüren, Ermitteln, im wahrsten Sinne eine Art Detektivarbeit. Dies setzt voraus, dass derjenige, der sich in dieses Abenteuer stürzt, eine gewisse Kombinationsgabe sowie Spürsinn und Ausdauer und nicht zuletzt Verständnis für geschichtliche Abläufe hat. Für Leute, die keine Geduld haben, ist diese interessante Freizeitbeschäftigung nichts. Es sei aber auch davor gewarnt, dass dieses schöne Hobby süchtig machen kann.

Erfolg und Misserfolg liegen hier dicht beieinander. So erfährt man bei ersten erfolgreichen Ermittlungen ein "Erfolgserlebnis", welches zu weiteren Forschungen anspornt. Andererseits kann man sehr schnell an einen so genannten “toten Punkt” gelangen, an dem die Forschung nicht weiter zu kommen scheint, und der den Neuling oft vorschnell resignieren lässt. Das muss nicht sein! - noch ist kein Meister vom Himmel gefallen.

Die Ratschläge, Anregungen und Hilfen auf dieser Seite sind für Anfänger aber auch Fortgeschrittene gedacht. Sie sind kurz und überschaubar gehalten, verweisen aber auch auf Fachliteratur und Hilfsmittel, die sich gerade in den letzten drei Jahrzehnten erheblich vermehrt haben, ohne die verdiente Beachtung gefunden zu haben (siehe hierzu unter Quellen)

Früher war Ahnenforschung eher eine Beschäftigung für alte Leute. Mit der Zeit hat sich dies geändert. Wenn man den Medien glauben schenken darf, steht in den USA das Hobby Ahnenforschung ganz oben in der Beliebtheitsskala. Auch in Deutschland wird diese Freizeitbeschäftigung immer beliebter. In Rundfunk und Fernsehen laufen vermehrt Serien über Ahnenforschung, Namenkunde und Familiengeschichte.

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Ahnenforschung: eine Einführung